Des Rentners Klage

Malermeister Heinrich Göbel

von meinem Vater Heinrich Göbel. Er möge in Frieden ruhen. Wir erinnern uns gern an die alten Zeiten mit Malermeister Heinrich Göbel, der folgendes Gedicht immer mal wieder vortrug, was stets für heitere Gemüter und garantierte Schmunzler sorgte. Doch lies am besten selbst: Hie doedet weih… Lewe Luede, nu stoh ick endlich hie Dat eckecken …

Weiterlesen …

Die Nachtleuchter

Wenn die Nacht stirbt: Die Nachtleuchter Sie leuchten nicht mehr. Die Nachtleuchter. Nicht, weil sie es verlernt hätten, sondern weil niemand mehr hinsieht. Weil kein Kind mehr in dunklen Sommernächten durch feuchte Wiesen streift, den Blick zum Himmel oder ins Gras gerichtet, auf der Suche nach kleinen fliegenden Sternen. Glühwürmchen. Winzige Wesen, Boten einer Magie, …

Weiterlesen …

Jenseitsland

Jenseitsland Ein Ruf aus der Einsamkeit So sitzen sie daheim allein – und glauben, so zu sein sei fein.Sie schätzen ihre Einsamkeit – und wünschen sich doch Zweisamkeit.Am Ende geht getrennt zu Grabe – wer sich an Nichtigkeiten labe.Des einen Freud, des andren Leid – wie schön wärs Leben doch zu zweit.Doch eingestanden wird das …

Weiterlesen …

Wind in den Blättern

ein windiger Nachgedanke von Jack R. Bourke Nachdenken… Der Wind in den Blättern Wie schön wars doch in diesem Land, als der Stromwahn noch nicht stand. Der Blick so weit über Wiesen und Felder,heut glotz ich nur gerodet Wälder.Wie geistreich war des Jägers Blick,dem Reh, dem Hirsch, ein Schuss ins Genick.Wie arm die Seele, die …

Weiterlesen …

Das Heulied – von Heinrich Göbel

Malermeister Heinrich Göbel

Von meinem Vater Heinrich Göbel Heinrich Göbel (verstorben in 2010) Ein niedliches Mädchen, ein junges Blut,erkor sich der Landmann zur Frau. Doch sie war einem Soldaten gut,und regelt die Sache ganz schlau; er solle doch fahren ins Heu, er solle doch fahren ins hahaha, hahaha Heu ja Heu ja Heu juchhe, er solle doch fahren …

Weiterlesen …

Der Flammenteich

Düsterer Gargoyle als Symbol für das Gedicht ‚Der Flammenteich‘.

Noch ein Gedicht: Der Flammenteich Das Leben, JA, das was wir hatten, `s liegt im Schatten, liegt im Schatten!So lief es gar an uns vorbei, und ward im Nu zum Einerlei. Ein neues Leben, Himmelsstreben. Nach Erfüllung, oder Was!Nu bleibts an unsrer Seele kleben, und war es nicht des Menschen Hass? Der Narr des Lebens, …

Weiterlesen …

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung